Unconsulting bei int[cube]

Beratung, die Organisationen unabhängiger macht. So setzen wir das Unconsultancy Manifesto in unserer Arbeit um.

Was ist Unconsulting?

Kurz gesagt: Unconsulting ist Beratung, die Organisationen aus der Abhängigkeit herausführt statt tiefer hinein. Sie legt Interessenkonflikte offen, will möglichst vielen Organisationen helfen, statt aus wenigen möglichst viel Umsatz zu holen, und bringt Organisationen zusammen, damit sie voneinander lernen.

Den Begriff haben unsere Gründer Dror-John Röcher und David Fuhr 2024 im Unconsultancy Manifesto geprägt: fünf Werte und acht Prinzipien, in der Form angelehnt an das Agile Manifest. Das Manifest beschreibt die Idee. Hier steht, wie wir sie bei int[cube] umsetzen.

Die fünf Werte in unserer Arbeit

Impact over ritualized theater

Wir messen, was sich verändert. In einer Kohorte mit 19 Unternehmen aus dem Portfolio von Bregal sank die externe Angriffsfläche in acht Wochen um 68 %. In unserer Kohorte mit 27 Kommunen stieg der Anteil mit SMB-Signing von rund 20 % auf rund 80 %. In der Due Diligence liefern wir datenbasierte Berichte und Dashboards.

Interactions over one-way communication

In Kohorten arbeiten die Teams jede Woche an ihren eigenen Systemen, mit uns und miteinander. Die Dokumentation ist fertig, wenn die Kohorte endet, und das Wissen bleibt im eigenen Team.

Scalability and repeatability over unnecessary individualization

Anleitungen und Skripte bauen wir einmal und setzen sie mit vielen Organisationen gleichzeitig um, zuletzt mit 27 Kommunen parallel. Deshalb kostet eine Kohorte pro Organisation zwischen einem Viertel und zwei Dritteln eines Beratungsprojekts.

Cooperation and community building over protecting client relations

Klassische Beratung hält ihre Kund*innen voneinander fern. In unseren Kohorten lernen sie voneinander. Auf die Frage, wie sie sich am Ende fühlen, kam aus der Kommunen-Kohorte die Antwort: „weniger allein“.

Transparency over obscure and/or unfair practices

Wir schreiben auf, was funktioniert und was nicht: welche Themen sich schlecht als Kohorte eignen, zum Beispiel Backups über verschiedene Produkte hinweg, und was wir in der nächsten Kohorte anders machen. Auch unsere Grenzen nennen wir: Wir beraten nicht rechtlich und übernehmen nicht den Betrieb Ihrer Systeme.

Und in der Firma selbst

Das Manifest gilt auch nach innen, vor allem die Prinzipien organicity und self-awareness:

  • Kohorten statt Pyramide: kleine, vernetzte Teams statt Partner*innen, die verkaufen, und Junior-Berater*innen, die liefern.
  • Beteiligung: Alle Mitarbeitenden sind am gemeinsamen Erfolg beteiligt.
  • Selbstorganisation: Nach drei Jahren mit sehr flachen Hierarchien organisieren wir uns entlang von Management- und Fachrollen, mit viel Ownership.
  • Prioritäten, in dieser Reihenfolge: Economic Survival, Joy of working together, Doing good, Profit. „Don't be evil“ ist uns zu wenig.

Mehr dazu auf der Seite Karriere.

Wo Sie Unconsulting bei uns erleben

Das vollständige Manifest und seine Geschichte stehen auf unconsultancy.org (englisch), die Einführung unter What is Unconsulting?